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AM Forum Berlin

Hochkarätige Referenten und spannende Themen rund um die Additive Fertigung lockten vom 2. bis 3. März über 450 Veranstaltungsteilnehmer zum Additive Manufacturing Forum nach Berlin. Neben Vorträgen konnten die Teilnehmer das Themenfeld Additive Fertigung auch im Rahmen von Workshops und Master Classes vertiefen. Autor: Georg Schöpf/x-technik

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Die Aussteller zeigten sich erfreut über das überdurchschnittlich hohe fachliche Niveau bei den Teilnehmern.

Die Aussteller zeigten sich erfreut über das überdurchschnittlich hohe fachliche...

„Dass die Resonanz derart gut sein wird, hätten wir nicht gedacht“, freut sich Prof. Dr. Johannes Walther, Vorstandsvorsitzender der IPM AG, der maßgeblich für die Planung der Veranstaltung verantwortlich zeichnete. In Kooperation mit Airbus, der Deutschen Bahn und EOS gelang es, ein Programm zu präsentieren, das einen breiten Überblick über aktuelle Technologien und industrielle Anwendungen zur Additiven Fertigung zeigte. Neben Vertretern aus Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise Prof. Dr. Ing. Claus Emmelmann vom Laserzentrum Nord, der das Wirkungsfeld der Light Alliance skizzierte, die sich dem Thema industrieller Leichtbau verschrieben hat, steuerten Maschinenhersteller aus den Bereichen Metall- und Kunststoffverarbeitung deren Visionen zur Nutzung additiver Fertigungsverfahren im industriellen Umfeld bei. So gab René Gurka einen Überblick wie im Bereich der additiven Kunststoffverarbeitung Skalierung hinsichtlich Bauteilgröße verstanden werden kann, aber auch wie eine additive Serienfertigung auf der Basis des Industrie 4.0 Gedanken systemtechnisch unterstützt werden kann. In gewohnt souveräner Manier stellte Peter Sander von der Airbus Group dar, wie man in der Luftfahrt versucht, am Beispiel der Natur zu effizienten Leichtbaustrukturen mit beachtlichen Bauteileigenschaften zu gelangen und Materialhersteller zeigten auf, welch wichtigen Aspekt die Auswahl der geeigneten Werkstoffe darstellt. So gelang Sylvia Monsheimer, Director New 3DP Technologies bei Evonik ein Überblick, wie sich der Markt der Additiven Fertigung aus Sicht eines Kunststoffherstellers darstellt und wies auf die speziellen Anforderungen an die Ausgangsmaterialien in diesem Umfeld hin.

Teilnehmer aktiv eingebunden



In anschließenden Workshops,
die von den Referenten als Beisitzer unterstütz wurden, erörterten die Teilnehmer, wie ein Einstieg in die Additive Fertigung von Statten gehen kann, wie eine Umsetzung im Unternehmen aussehen kann, aber auch wo die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie aus Sicht eines Industrieunternehmens liegen. Ebenfalls Thema eines Workshops war die Betrachtung der Additiven Fertigung aus logistischen Gesichtspunkten, wie beispielsweise Ersatzteilversorgung. Begleitet wurde die Veranstaltung von eine Fachausstellung in der 30 Unternehmen aus unterschiedlichen Disziplinen rund um die Additive Fertigung zeigten, wie der aktuelle Stand der Technik hinsichtlich Equipment, Software und Prozessintegration ist.

Die Teilnehmer zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit der Veranstaltung. So konnten praktische Erkenntnisse für den Einsatz additiver Fertigungsmethoden sowie ein Überblick gewonnen werden, inwieweit sich das Thema entwickeln wird und in welchen Bereichen derzeit die größten Herausforderungen zu finden sind. Man darf sicher gespannt sein, wie die Themen beim zweiten Additive Manufacturing Forum Berlin ausfallen werden, das schon jetzt mit dem 5. bis 6. März 2018 fixiert ist.

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  • Institut für Produktionsmanagement
  • Schiffgraben 42
  • D-30175 Hannover
  • Tel. +49 511 473147-00
  • www.ipm.ag


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Im Gespräch

/xtredimg/2017/Additive%20Fertigung/Ausgabe210/12731/web/CPD_57963_02.jpgAdditver Flugzeugbau
Vor Übernahme seiner heutigen Position war Gerd Weber seit Mai 2013 Leiter der Zentralen Produktionsplanung und -steuerung. Er kam 2011 zu Premium Aerotec, zunächst als Leiter der Zentralen Dienste und des Produktionsmanagements am Standort Nordenham. Im März 2003 startete er seine Laufbahn bei Airbus, zunächst im Kabinenausstattungswerk in Laupheim, ab 2006 übernahm er die Entwicklungsleitung für die Long-Range-Systemintegration in Hamburg. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung des A380-Manufacturing Engineering in Toulouse betraut. Mit diesen Erfahrungen übernahm er 2010 die transnationale Leitung der A350-Industrialisierung für Rumpf und Kabine und war für den Aufbau des harmonisierten Produktionssystems der Airbus-Werke verantwortlich. Das Interview führte Georg Schöpf / x-technik
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