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NAFEMS Konferenz liefert wertvolle Hinweise für Maschinenhersteller

: Nafems


Vom 13. bis 14. März trafen sich im Rahmen einer NAFEMS-Konferenz Maschinenhersteller und Anwender aus der Additiven Fertigung in Wiesbaden, um mit CAE-Experten zu diskutieren, wie numerische Simulation helfen kann, AM-Maschinen leistungsfähiger zu machen. Autor: Georg Schöpf / x-technik

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Sollen Teile additiv gefertigt werden, stehen Berechnungsingenieure vor ganz neuen Herausforderungen: Einerseits sind additive Fertigungsprozesse häufig nicht stabil genug, um bei gleichen Verarbeitungsparametern auch gleiche Bauteilergebnisse zu liefern, andererseits stehen für die Materialien in der Additiven Fertigung häufig keine zuverlässigen Materialmodelle zur Verfügung. Dennoch förderte die Veranstaltung, vor allem auch die Diskussion, wie die Simulation helfen kann, additive Fertigungsmaschinen leistungsfähiger zu machen, interessante Aspekte zutage. Erfahrungswerte aus der Praxis und aus dem Forschungsumfeld haben verdeutlicht, dass eine erfolgreiche Nutzung additiver Herstellungsverfahren immer auf der Basis der gewünschten Funktion eines Bauteils oder einer Baugruppe erfolgt. Um eine konkrete Aussage über mögliche Gewichts- oder Materialeinsparung treffen oder aber feststellen zu können, inwieweit eine Funktionsintegration bei Bauteilen erfolgen kann, ist eine numerische Simulation im Vorfeld hilfreich.

Von der Prozesssimulation zu Materialdaten

Der Vortrag von Dr. Maria Baiker vom Fraunhofer IWM machte deutlich, dass durch die Simulation des Fertigungsprozesses in Mikroskalen der Weg bereitet wird, um künftig anhand bestimmter Prozessparameter Aussagen über die Gefügequalität beim LBM-Verfahren treffen zu können. Dass für die durchgängige industrielle Nutzung der AF noch einige Hürden zu nehmen sind, zeigte die kontroverse Diskussion, in der konkrete Anforderungen an Maschinen- und Softwarehersteller formuliert wurden: „Wir brauchen stabile Prozesse und die Bereitschaft der Maschinenhersteller, intensiver und offener an der Prozessentwicklung mitzuwirken“, fasste Roland Zeillinger, Geschäftsführer der Prime aerostructures
GmbH, treffend zusammen.


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/xtredimg/2017/Additive%20Fertigung/Ausgabe210/12731/web/CPD_57963_02.jpgAdditver Flugzeugbau
Vor Übernahme seiner heutigen Position war Gerd Weber seit Mai 2013 Leiter der Zentralen Produktionsplanung und -steuerung. Er kam 2011 zu Premium Aerotec, zunächst als Leiter der Zentralen Dienste und des Produktionsmanagements am Standort Nordenham. Im März 2003 startete er seine Laufbahn bei Airbus, zunächst im Kabinenausstattungswerk in Laupheim, ab 2006 übernahm er die Entwicklungsleitung für die Long-Range-Systemintegration in Hamburg. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung des A380-Manufacturing Engineering in Toulouse betraut. Mit diesen Erfahrungen übernahm er 2010 die transnationale Leitung der A350-Industrialisierung für Rumpf und Kabine und war für den Aufbau des harmonisierten Produktionssystems der Airbus-Werke verantwortlich. Das Interview führte Georg Schöpf / x-technik
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