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Simufact und Materialise starten Kooperation

: Materialise


Materialise und die Simufact Engineering GmbH haben eine OEM-Lizenzvereinbarung bekanntgegeben. Durch die Zusammenarbeit werden Materialise Magics-Anwender den Bauvorbereitungsprozess besser steuern können, indem sie die Simulation mit Simufact in ihrer gewohnten Datenvorbereitungsumgebung einsetzen. Darüber hinaus werden die Stützstrukturen in der Software Simufact Additive nun mit Funktionalitäten von Materialise Magic abgebildet. Generell senken Simulationen die Zahl notwendiger Testdrucke und damit Entwicklungskosten und Markteinführungszeiten.

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Dr. Hendrik Schafstall von Simufact Engineering und Stefaan Motte von Materialise.

Dr. Hendrik Schafstall von Simufact Engineering und Stefaan Motte von Materialise.

Heute erfordern Simulationen zur Vorhersage des AM-Prozesses Expertenwissen, da der Prozess sehr komplex ist. Die Simulationserfahrung von Simufact und das Fachwissen von Materialise über den gesamten 3D-Druck-Prozess werden kombiniert einen direkten, einfachen Arbeitsablauf für Magics-Anwender ergeben, die die Simulation in ihrem Prozess verwenden möchten.

„Die Qualitätssicherung ist derzeit eine der wichtigsten Herausforderungen, um die hohen Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Unsere Software Inspector ermöglicht bereits die Kontrolle während und nach dem Druckprozess, und künftig können Magics-Anwender Fehler auch schon vor der Herstellung vorhersagen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Kombination unserer etablierten Magics-Software mit der bewährten Simulationstechnologie von einem Marktführer wie Simufact dem 3D-Druck-Markt wettbewerbsfähige simulationsgetriebene Lösungen bringt“, erklärt Stefaan Motte, Vice President Software bei Materialise.

Simufact Additive ist eine leistungsfähige und skalierbare Software für die Simulation von metallbasierten additiven Fertigungsprozessen. Durch den systematischen Einsatz der Prozesssimulation reduziert sich drastisch die Anzahl an Testdrucken in der Entwicklungsphase. Als direkter Effekt werden die Markteinführungszeit und die Entwicklungskosten gesenkt. Die Implementierung der Simulation in Materialise Magics ermöglicht es Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, Universitäten und Konstrukteuren nahtlos von einem heuristischen zu einem wissenschaftlichen, validierten Ansatz überzugehen.

„Die Generierung von Stützstrukturen ist eine Standardanwendung in der 3D-Druck-Vorbereitung und
die Magics-Software ist ein marktführendes Tool für diesen Zweck. Wenn man den Druckprozess anhand von Simulationsergebnissen optimiert, spielt die Optimierung der Stützstruktur eine maßgebliche Rolle, um auf Anhieb richtige Druckergebnisse zu erzielen. Unsere Kunden werden von der Integration dieser marktführenden Technologie in Simufact Additive profitieren und unsere Simulationsprozesskette wird weiter gestärkt“, sagt Dr. Hendrik Schafstall, CTO von simufact engineering.

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Vor Übernahme seiner heutigen Position war Gerd Weber seit Mai 2013 Leiter der Zentralen Produktionsplanung und -steuerung. Er kam 2011 zu Premium Aerotec, zunächst als Leiter der Zentralen Dienste und des Produktionsmanagements am Standort Nordenham. Im März 2003 startete er seine Laufbahn bei Airbus, zunächst im Kabinenausstattungswerk in Laupheim, ab 2006 übernahm er die Entwicklungsleitung für die Long-Range-Systemintegration in Hamburg. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung des A380-Manufacturing Engineering in Toulouse betraut. Mit diesen Erfahrungen übernahm er 2010 die transnationale Leitung der A350-Industrialisierung für Rumpf und Kabine und war für den Aufbau des harmonisierten Produktionssystems der Airbus-Werke verantwortlich. Das Interview führte Georg Schöpf / x-technik
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