Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Titan mit FFF-Verfahren gedruckt

Hage erweitert Grenzen des konventionellen FFF-Verfahrens und druckt Titan. Erstmals wurden auf der weltgrößten Industriemesse in Hannover additiv gefertigte Titanteile aus einem industriellen FFF 3D-Drucker gezeigt.

/xtredimg/2017/Additive%20Fertigung/Ausgabe210/13225/web/IMG_5319.jpg
Fertiges Titanteil und zugehöriger Grünling.

Fertiges Titanteil und zugehöriger Grünling.

Im sogenannten SDS-Verfahren wird ein – von Hage gemeinsam mit Partnern entwickeltes, neues Titan Composite Material – im industriellen HAGE3D-Drucker verarbeitet und dabei ein sogenannter Grünling erzeugt. Der Grünling wird in einem zweiten Prozessschritt entbindert und anschließend gesintert. Eingesetzt werden dabei bereits bekannte Feedstockmetallpulver, daher ist die Masshaltigkeit der gefertigten Teile beim Sinterprozess gesichert.

Das gezeigte Ergebnis stieß auf entsprechend hohes Interesse. Die mechanischen Eigenschaften der Bauteile sind dabei erstaunlich, der Titananteil des fertigen Bauteils liegt bei über 99 % Materialreinheit, wie letzte Messungen gezeigt haben. Hage hat mit ihren industriellen FFF Maschinen im SDS-Verfahren ebenso Edelstähle wie 316l, 17-4ph als auch weitere Werkstoffe bereits erfolgreich verarbeiten können.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Materialien

QR code

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Additive%20Fertigung/Ausgabe210/12731/web/CPD_57963_02.jpgAdditver Flugzeugbau
Vor Übernahme seiner heutigen Position war Gerd Weber seit Mai 2013 Leiter der Zentralen Produktionsplanung und -steuerung. Er kam 2011 zu Premium Aerotec, zunächst als Leiter der Zentralen Dienste und des Produktionsmanagements am Standort Nordenham. Im März 2003 startete er seine Laufbahn bei Airbus, zunächst im Kabinenausstattungswerk in Laupheim, ab 2006 übernahm er die Entwicklungsleitung für die Long-Range-Systemintegration in Hamburg. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung des A380-Manufacturing Engineering in Toulouse betraut. Mit diesen Erfahrungen übernahm er 2010 die transnationale Leitung der A350-Industrialisierung für Rumpf und Kabine und war für den Aufbau des harmonisierten Produktionssystems der Airbus-Werke verantwortlich. Das Interview führte Georg Schöpf / x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren