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World of Automation & IT

Die 26. SPS IPC Drives 2015 ist mit rund 1650 Ausstellern ausgebucht! Im Hinblick auf Industrie 4.0 mit dem Ziel der Erlangung einer Smart Factory, komplettiert sich der Aussteller-Fokus der Automatisierungsmesse um den Bereich der IT-Welt. Denn dort wo die IT direkt mit den Disziplinen der Automatisierungstechnik zusammenarbeitet, macht eine Beteiligung der entsprechenden Firmen auf der Messe durchaus Sinn.

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Dass die IT-Technologie schon in diesem Jahr prominenter vertreten sein wird als bis dato, lässt sich an ein paar Änderungen der Messe-Agenda erkennen:

So wird es den traditionellen Kongress – aus ihm ist ursprünglich die begleitende Messe entstanden – nicht mehr geben. Der auf die Systeme und Komponenten der Automation und Antriebstechnik fokussierte Kongress hatte immer weniger Zuspruch gefunden und habe sich letztlich nicht mehr getragen, erläutert Sylke Schulz-Metzner, Bereichsleiterin SPS IPC Drives bei der Mesago.

Ein neuer Kongress

Alternativ findet dieses Jahr erstmalig der begleitende 'Summit Big Data Analytics' statt. Der Kongress wird kompakt und fundiert Antworten auf die Fragen geben: Wie lässt sich das Thema Big Data Analyse angehen? Welche Schritte sind notwendig? Auf welche Dinge ist bei den unterschiedlichen Lösungsansätzen zu achten?

Besonderheit des Summit ist: Zu Beginn werden die fünf wesentlichen Schritte einer erfolgreichen Big Data Analyse herausgearbeitet. In den nachfolgenden vier Vorträgen sind die Referenten aufgefordert, ihre vorgestellten Lösungsansätze an diesen fünf Schritten bzw. Fähigkeiten zu spiegeln. Die Kongressbesucher können sich so eine Meinung bilden, welche Ansätze die einzelnen Schritte einer durchgängigen Big Data Umsetzung wie gut abdecken. Die Besucher erfahren so, wie eine
Big Data Problemlösung im Ganzen, aber auch in den einzelnen Stufen anzugehen ist.

Gerichtet ist der Summit an Fach- und Führungskräfte aus dem produzierenden Gewerbe, an die Technische Leitung, den Vertrieb und den Service von Maschinenbau-Unternehmen sowie an das Produktmanagement, den Vertrieb und die Technische Leitung von Unternehmen der Automatisierungstechnik.

Damit Ein-Tagesbesucher der SPS IPC Drives sowohl Messe als auch Kongress besuchen können, beginnt der Summit erst um 10:30 Uhr und endet gegen 14:30 Uhr. Für einen Messebesuch stehen somit trotz Kongressbesuch noch fünf Stunden zur Verfügung. Noch ein Zugeständnis an eine möglichst flexible Messeplanung der Besucher: Der eintägige 'Summit Big Data Analytics' findet sowohl am 24. als auch am 25. November mit identischem Programm statt.

Industrie 4.0 Area

Das Thema IT findet sich natürlich auch in der in Halle 3A neu angesiedelten 'Industrie 4.0 Area' wieder. Der Besucher soll hier umfassende

Informationen über Industrie 4.0 – die vernetzte, durchgehend digitalisierte Produktion – erhalten:

Die 'Industrie 4.0 Area' wird einen Gemeinschaftsstand und das Forum 'Automation meets IT' umfassen. Hier sollen datenbasierte Geschäftsmodelle sowie IT-basierte Lösungen
aus der Automatisierung auf dem Weg in die digitale Produktion der Zukunft präsentiert werden.

Weiter zeigt der Gemeinschaftsstand 'MES goes Automation' auf, wie sich durch den Einsatz von MES Auftragsabwicklung und Fertigungsprozesse optimieren lassen. Und letztlich soll die Sonderschaufläche 'SmartFactory' des DFKI herstellerübergreifend die intelligente Fabrik veranschaulichen.

Die Foren des ZVEI und VDMA

Wie schon in den vergangenen Jahren bieten die Foren der Verbände ZVEI (in Halle 2) und VDMA (in Halle 3) Fachvorträge und Podiumsdiskussionen zu branchenaktuellen Themen. Die Gemeinschaftsstände ‚AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik‘ und 'Industrielle Bilderverarbeitung' des VDMA in Halle 4A sowie 'wireless in automation' in Halle 10 sind dieses Jahr auch wieder vertreten.

Termin: 24. – 26.11.2015
Ort: Nürnberg
Link: www.sps-messe.de


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Fachmessen, SPS IPC Drives

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/xtredimg/2017/Additive%20Fertigung/Ausgabe210/12731/web/CPD_57963_02.jpgAdditver Flugzeugbau
Vor Übernahme seiner heutigen Position war Gerd Weber seit Mai 2013 Leiter der Zentralen Produktionsplanung und -steuerung. Er kam 2011 zu Premium Aerotec, zunächst als Leiter der Zentralen Dienste und des Produktionsmanagements am Standort Nordenham. Im März 2003 startete er seine Laufbahn bei Airbus, zunächst im Kabinenausstattungswerk in Laupheim, ab 2006 übernahm er die Entwicklungsleitung für die Long-Range-Systemintegration in Hamburg. Im Jahr 2007 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung des A380-Manufacturing Engineering in Toulouse betraut. Mit diesen Erfahrungen übernahm er 2010 die transnationale Leitung der A350-Industrialisierung für Rumpf und Kabine und war für den Aufbau des harmonisierten Produktionssystems der Airbus-Werke verantwortlich. Das Interview führte Georg Schöpf / x-technik
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